Sören Harting
Am Morgen
 

Anklage nach Schüssen auf 23-Jährigen in Westerkappeln erhoben



Bild: pxhere.com

 

Nach den Schüssen auf einen 23-Jährigen zu Ostern in Westerkappeln erhebt die Staatsanwaltschaft Münster Anklage. Ein 16-Jähriger und zwei 18-Jährige sitzen seit April in Untersuchungshaft. Sie sollen zusammen auf einem Spielplatz in Westerkappeln ein Grab für ihr Opfer ausgehoben und dann versucht haben, den 23-Jährigen zu ermorden.


In der Nacht zu Ostermontag sollen die drei Männer zur Wohnung des Westerkappelners gegangen sein. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den 16-Jährigen, durch ein Fenster dreimal auf den Mann geschossen zu haben. Der 23-Jährige überlebte schwer verletzt. Der 16-Jährige soll später bemerkt haben, dass das Opfer noch lebte. Daraufhin habe er einen weiteren Mann angestiftet, den Westerkappelner zu töten.

 

Der 16-Jährige schweigt. Die beiden anderen Angeklagten haben zugegeben, dabei gewesen zu sein. Sie sagten aus, gewusst zu haben, dass der 16-Jährige eine Waffe hatte. Sie wollen seine Pläne aber nicht ernst genommen haben. Das Motiv der Männer hat die Staatsanwaltschaft Münster nicht klären können. Es sei darum gegangen, den 23-Jährigen für etwas zu bestrafen.

 

In dem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen fünf weitere Personen. Sie sollen von der Tat gewusst oder den Beschuldigten bei ihrer kurzzeitigen Flucht geholfen haben. Unter ihnen ist auch ein 19-Jähriger, der laut Anklageschrift die Tat zu Ende führen sollte. Außerdem prüfen die Ermittler, ob der Vater des 16-Jährigen sich möglicherweise strafbar gemacht hat, weil der Sohn an seine Waffe gelangt war.








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Anklage nach Schüssen auf 23-Jährigen in Westerkappeln erhoben



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Nach den Schüssen auf einen 23-Jährigen zu Ostern in Westerkappeln erhebt die Staatsanwaltschaft Münster Anklage. Ein 16-Jähriger und zwei 18-Jährige sitzen seit April in Untersuchungshaft. Sie sollen zusammen auf einem Spielplatz in Westerkappeln ein Grab für ihr Opfer ausgehoben und dann versucht haben, den 23-Jährigen zu ermorden.


In der Nacht zu Ostermontag sollen die drei Männer zur Wohnung des Westerkappelners gegangen sein. Die Staatsanwaltschaft verdächtigt den 16-Jährigen, durch ein Fenster dreimal auf den Mann geschossen zu haben. Der 23-Jährige überlebte schwer verletzt. Der 16-Jährige soll später bemerkt haben, dass das Opfer noch lebte. Daraufhin habe er einen weiteren Mann angestiftet, den Westerkappelner zu töten.

 

Der 16-Jährige schweigt. Die beiden anderen Angeklagten haben zugegeben, dabei gewesen zu sein. Sie sagten aus, gewusst zu haben, dass der 16-Jährige eine Waffe hatte. Sie wollen seine Pläne aber nicht ernst genommen haben. Das Motiv der Männer hat die Staatsanwaltschaft Münster nicht klären können. Es sei darum gegangen, den 23-Jährigen für etwas zu bestrafen.

 

In dem Fall ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen fünf weitere Personen. Sie sollen von der Tat gewusst oder den Beschuldigten bei ihrer kurzzeitigen Flucht geholfen haben. Unter ihnen ist auch ein 19-Jähriger, der laut Anklageschrift die Tat zu Ende führen sollte. Außerdem prüfen die Ermittler, ob der Vater des 16-Jährigen sich möglicherweise strafbar gemacht hat, weil der Sohn an seine Waffe gelangt war.