Jürgen Bangert und Natalie Klein
Am Mittag
 

Zoff um Klebeharz für Handballer in Ibbenbüren



Bild: pxhere.com

 

Die Stadt Ibbenbüren will den Handballvereinen verbieten, Harz in den Turnhallen zu benutzen. Der Hauptausschuss  hat sich gestern Abend (03.05.2018) einstimmig für das Verbot ausgesprochen. Das letzte Wort dazu hat der Rat in knapp zwei Wochen. Die Handball-Vereine in Ibbenbüren sind sauer.

Handballer, die Leistungssport machen, reiben ihre Hände mit Harz ein, damit der Ball mehr Gripp hat. Die Politik kristisiert, dass das Harz Böden und Wände verschmiert. "Das geplante Verbot ist ein schwerer Schlag", sagte uns ein Sprecher des Handballclubs Ibbenbüren. Er befürchtet, dass talentierte Nachwuchs-Spieler nach Osnabrück und Ostwestfalen abwandern. Auch die Ibbenbürener Spielvereinigung ist verärgert. Das Oberliga-Frauen-Team hofft aktuell, in die Dritte Liga aufzusteigen. Mit einem Harzverbot ginge das nicht.

 

Die Haftmittel der Handballer beschäftigen Politik und Sportvereine in Ibbenbüren schon länger. Seit September letzten Jahres läuft eine Testphase, in der die Stadt die Hallen professionell reinigen lässt. Im Gegenzug sollten die Vereine etwa im Training auf Harz verzichten. Nach Angaben der Stadtverwaltung haben Kontrollen ergeben, dass die Sportler sich nicht immer an die Absprachen gehalten haben. Entgültig entscheidet der Rat am 16. Mai.








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Zoff um Klebeharz für Handballer in Ibbenbüren



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Die Stadt Ibbenbüren will den Handballvereinen verbieten, Harz in den Turnhallen zu benutzen. Der Hauptausschuss  hat sich gestern Abend (03.05.2018) einstimmig für das Verbot ausgesprochen. Das letzte Wort dazu hat der Rat in knapp zwei Wochen. Die Handball-Vereine in Ibbenbüren sind sauer.

Handballer, die Leistungssport machen, reiben ihre Hände mit Harz ein, damit der Ball mehr Gripp hat. Die Politik kristisiert, dass das Harz Böden und Wände verschmiert. "Das geplante Verbot ist ein schwerer Schlag", sagte uns ein Sprecher des Handballclubs Ibbenbüren. Er befürchtet, dass talentierte Nachwuchs-Spieler nach Osnabrück und Ostwestfalen abwandern. Auch die Ibbenbürener Spielvereinigung ist verärgert. Das Oberliga-Frauen-Team hofft aktuell, in die Dritte Liga aufzusteigen. Mit einem Harzverbot ginge das nicht.

 

Die Haftmittel der Handballer beschäftigen Politik und Sportvereine in Ibbenbüren schon länger. Seit September letzten Jahres läuft eine Testphase, in der die Stadt die Hallen professionell reinigen lässt. Im Gegenzug sollten die Vereine etwa im Training auf Harz verzichten. Nach Angaben der Stadtverwaltung haben Kontrollen ergeben, dass die Sportler sich nicht immer an die Absprachen gehalten haben. Entgültig entscheidet der Rat am 16. Mai.